Im Rahmen der Sommerschule besuchte Katharina Knöbl vom Regionalmanagement KUUSK die Schülerinnen und Schüler, um ihnen das Projekt „Zukunftsacker – Zukunft säen – Zukunft sehen“ vorzustellen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Herausforderungen der Klimaveränderung und die Frage, wie die heimische Landwirtschaft zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Vom Linsenanbau bis zur Bodenkonservierung
Zu Beginn durften die Kinder die Linsenernte des vergangenen Jahres genau unter die Lupe nehmen. Ausgehend von diesen Anschaungsobjekten entwickelte sich rasch eine lebhafte Diskussion über die spürbaren Klimaveränderungen in Tirol, allen voran der zunehmend geringe Niederschlag.
Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmenden, welche Faktoren Pflanzen zum Wachsen benötigen und wie ein Hof angepasst werden müsste, wenn die Kinder diesen in 20 Jahren übernehmen würden. Dabei brachten die Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedliche Perspektiven und Ansätze ein:
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Alternative Kulturpflanzen: Wahl von Sorten, die mit Hitze und Trockenheit deutlich besser zurechtkommen.
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Wassermanagement: Methoden, um die vorhandene Feuchtigkeit effizienter im Boden zu konservieren.
Wie nah das Thema bereits am Alltag der Kinder ist, zeigte der Beitrag eines Kindes, das auf einem Bauernhof lebt und von eigenen Versuchen erzählte, zu Hause Wassermelonen anzubauen.
Interaktives Wissen und Blick in die Zukunft
Ihr Wissen rund um das Thema Wasserhaushalt konnten die Kinder anschließend in einem Quiz unter Beweis stellen. An der Schultafel ging es schließlich gemeinsam mit Katharina Knöbl um die Entwicklung der gesamten Region und die Frage, wie aus einer ersten Idee ein konkretes Projekt entsteht.
Der Besuch markiert erst den Anfang: Im kommenden Schuljahr wird das Thema intensiv weiterverfolgt. Als nächster großer Schwerpunkt steht dabei das Konzept der Aquaponik auf dem Programm.